Latein, Klasse 8

Pompeji

Ein Tagesablauf: Am Montag, den 19.06.2017 sind wir, der Lateinkurs Klasse 8, um ca. 13 Uhr in Rom am Flughafen und einige Zeit später dann auch in unserem Hotel mitten in der Stadt Rom angekommen. 

Nachdem wir uns mit unserem Hotelzimmer angefreundet hatten, sind wir zum Petersdom gefahren. Zuerst haben wir eine kleine Pause vor dem Dom auf dem Petersplatz gemacht und Frau Liebenau hat uns einiges zum Petersdom und seiner Geschichte und zum ganzen Gelände des Vatikans, der ja der kleinste Saat der Welt ist, erzählt. Anschließend sind wir in den Dom gegangen und haben die berühmte Pieta des Michelangelos besichtigt sowie den Bernini-Altar, der den Ablauf einer Schwangerschaft sehr plastisch darstellt. Dann versuchten wir die lateinische Inschrift in der Kuppel zu übersetzen: „Tu es Petrus!“

Danach, es war inzwischen schon ziemlich spät, ging es mit dem Bus wieder zurück zum Hotel,  um gemeinsam Pizza zu essen. Am nächsten Morgen wanderten wir zum Kolosseum. Wir sind zwar nicht reingegangen, aber trotzdem wirkte das Amphitheater schon von außen sehr beeindruckend. Anschließend haben wir uns durch die vielen Touristen gedrängt, um zum Forum Romanum zu gelangen. Frau Liebenau hat uns einiges über das Forum erzählt, wie zum Beispiel über die Vestalinnen, die im alten Rom das Herdfeuer zu bewachen hatten, und die Bedeutung der einzelnen Gebäude. Dann saßen wir noch an der Stelle des alten Kapitols, wo die wichtigsten Götter der Antike, Jupiter, Juno und Athene, angebetet wurden. Zum Schluss haben wir uns entschieden zum Trevi- Brunnen zu laufen, um eine Münze hineinzuwerfen und damit sicher zu gehen, dass wir wieder nach Rom kommen. 

Dann ging es fort aus Rom mit einem Bus nach Meta, einem kleinen Ort vor Sorrent direkt am Meer. Wir wollten eigentlich auf dem Weg noch den Vesuv besuchen, aber das klappte zeitlich leider nicht mehr, weil wir uns zu lange in Rom herumgetrieben hatten.

Wir kamen in unseren Bungalows an und sind am nächsten Tag mit einer kleinen Bahn, der Circumvesuviana, nach Pompei gefahren und haben diese Ruinen-Stadt besichtigt. Es war sehr beeindruckend durch die Straßen zu laufen und sich vorzustellen, wie die Menschen früher gelebt haben. Danach haben wir an bestimmten Orten in Pompeji: Theater, Thermen, Amphitheater, Gräberstraße, unsere Referate vorbereitet, die wir am Freitag vortragen müssen. Anschließend sind wir wieder zu den Bungalows gefahren und sind nach dem Abendessen zum Meer gegangen, um unsere Füße ins Wasser zu halten:)   (Vanessa Schwanz, 8b)

Donnerstag fuhren wir dann mit der Bahn in eine andere verschüttete kleine Stadt, Herculaneum, die wir in Form einer Ralley erkundeten, was viel Spaß gemacht hat. Eigentlich wollten wir im Anschluss noch auf den Vesuv, aber es war viel zu heiß, weit über 40 Grad, und Frau Liebenau befürchtete, dass entweder sie selbst oder einen von uns dort ein Hitzschlag ereilt. Also ließen wir es bleiben und gingen stattdessen ans Meer.

Freitag ging es zum zweiten Mal nach Pompeji, um unsere Referatsthemen vorzustellen. Das war größtenteils wirklich interessant: wir hörten und sahen, wie und wo die Gladiatoren lebten und kämpften, wie und wo die Römer ihre Toten bestatteten, wie sie sich in den Thermen tummelten (gar nicht so verschieden von uns) oder was man sich früher  im Theater anschaute.

Abends spät erlebten wir zum krönenden Abschluss ein schönes Feuerwerk über dem Meer.

Am nächsten Tag ging es schon wieder heim. (Maja Fuhr und Dilara Caliskan, 8e)

Besondere Eindrücke:

Mein schönstes Erlebnis war, als wir Freitag in Pompeji waren: es war so erstaunlich Sachen zu sehen, die schon länger als 2000 Jahre dort stehen. Man kennt diese Häuser und anderen Dinge schon aus dem Lateinunterricht und man weiß, dass sie schon so alt sind und vom Vesuv verschüttet worden waren und doch registriert man das erst wirklich, wenn man dann dort steht und man ist ein bisschen stolz auf sich, dass man eben dort stehen kann.

Außerdem blickt man auch direkt zum Vesuv, von dem alle sprechen und der mit seinen Lavamassen so viele Tausend getötet hatte. Man sieht dort auch, wie Archäologen noch weiter Dinge ausgraben, die noch immer verschüttet da liegen. Das zeigt, wie langsam, vorsichtig und geduldig man dort arbeiten muss. Insgesamt hat es mich gefreut, dass wir in Pompeji waren und ich mir jetzt alles so viel bildlicher vorstellen kann, wenn wir im Lateinunterricht drüber sprechen. (Andu Kelati, 8e)

Wir waren Freitag ab Mittag bis 19 Uhr in Pompeji, hielten dort Referate und wurden von Frau Liebenau geführt. Als wir auf dem Weg zur Gräberstraße waren, (die Römer kannten keine Friedhöfe, sondern begruben ihre Toten entlang der großen Straßen, die aus der Stadt führten), entdeckten wir plötzlich eine Gruppe von amerikanischen Jugendlichen, die flüssig Latein miteinander sprachen. Wir hörten z.B. ein „non possum legere“, was soviel heißt, wie: „das kann ich nicht lesen!“

Als wir mit allen Referaten fertig waren, gingen wir zurück in unser Bungalowdort.  Jedoch wollten wir nicht faulenzen und stiegen aufs Trampolin. Direkt beim Trampolin gab es auch einen Swimmingpool, für den wir aber leider nie Zeit hatten. Dafür sind wir aber jeden Abend ans Meer gegangen und genossen dort die Aussicht und die wunderschönen Sonnenuntergänge. (Yeman Kelati, 8e)

Mein schönstes Erlebnis in Italien war Pompeji. Es war erstaunlich zu sehen, wie fortgeschritten die Römer vor 2000 Jahren schon waren: Sie hatten nämlich schon zwei-stöckige Häuser, Geschäfte und Vergnügungsmöglichkeiten jeder Art wie z. B. Thermen, Theater, Amphitheater (ein bisschen zu vergleichen mit unseren Fußballstadien).

Außerdem fand ich es erstaunlich, dass die Römer ihre Toten wie wir heute begraben haben. Sie hatten ein Grab und ihre Asche war in einer Urne.

Besonders erstaunlich ist für mich, dass die Italiener noch längst nicht die ganze Stadt ausgegraben haben. Ein großer Teil liegt noch unter der Lavaasche. (Fabio Hoffmann, 8b)

Im Feriendorf waren die Bungalows und Betten zwar sehr klein, aber man hatte eine sehr schöne Aussicht aufs Meer und die Klippen.

Es war schön warm, sprich: viel zu heiß, an die 40 Grad und es gab einen Pool, der für uns aber nicht in Frage kam, weil man da Badekappen tragen musste. Da es daneben aber auch Trampoline gab, war es in unserer  Freizeit sehr lustig.

Wir waren in Pompeji und Herculaneum. In Pompeji hatten wir zwei Stunden Zeit zu dritt eine Präsentation vorzubereiten, wir z.B. das Theater, um die anderen dort zu führen. Das war sehr spannend.

In Herculaneum haben wir eine Stadt-Ralley gemacht und auf diese Weise die ausgegrabene Stadt erkundet.

Insgesamt habe ich sehr viel Wichtiges für mein Leben gelernt z.B. wie man seine Socken wäscht (s. Foto), aber natürlich noch vieles andere. (Sebastian Peisker, 8b)

 

 

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