Schulseelsorge

  • Als Schulseelsorgerin bin ich Anlaufstelle wie alle anderen im Beratungssystem unserer Schule. Alle können kommen, die ein offenes Ohr brauchen, Zeit zum Reden oder ganz einfach jemanden, der eine kurze Zeit für sie allein da ist, der hilft Lebensmut zu stärken und Orientierung zu geben versucht in Lebenskonflikten, egal ob schulischer oder familiärer Art.
  • Schulseelsorge ist somit ein Ort der Beratung und Begleitung. Sie ist für Schülerinnen und Schüler, Eltern ebenso wie für Kolleginnen und Kollegen da. Die religiöse Einstellung ist dabei völlig ohne Bedeutung. Im Gegenteil: Schulseelsorge versteht sich dezidiert als interkulturelle und interreligiöse Seelsorge.
  • Die Schulseelsorge arbeitet ressourcen- und zielorientiert.  Das heißt zum einen: sie geht davon aus, dass Menschen Fähigkeiten, Begabungen, Kraftquellen in sich tragen, die ihnen helfen einen Weg auch aus schwierigsten  Situationen zu finden. Und ihre Aufgabe ist es diese Ressourcen wieder entdecken zu helfen.  Zum anderen geht es um konkrete, realistische Ziele, die der/die  Ratsuchende selbst formuliert und die erreichbar sind.
  • Ein wichtiger Aspekt der Schulseelsorge ist das sogenannte unverbrüchliche Seelsorgegeheimnis. Das heißt, für einen Seelsorger/eine Seelsorgerin gilt die uneingeschränkte Schweigepflicht.
  • Eine Aufarbeitung vergangener Ereignisse im Sinne einer Therapie ist eindeutig nicht Ziel seelsorgerlicher Beratung, sondern gehört zu den Aufgaben der Psychologie.
  • Ein wichtiger Aspekt  der Schulseelsorge ist die Vernetzung.  Sie sieht sich eingebunden in das Netz der Beratung innerhalb und außerhalb der Schule, d. h., sie vermittelt selbstverständlich auch Gespräche mit Fachleuten oder begleitet sogar zu einem ersten Termin mit, um dem Ratsuchenden zu helfen, etwaige Schwellenängste zu überwinden.
  • Auf folgenden Wegen bin ich zu erreichen: 

Felicitas Liebenau